
E964 | Polyglycitolsirup
Die Risiken
Wird Polyglycitolsirup im Übermaß konsumiert, verursacht es aufgrund der schweren Verdaulichkeit Darmbeschwerden und Durchfall.
Trifft es mich?
Polyglycitolsirup darf ohne Mengenbeschränkung einer Vielzahl von zuckerfreien bzw. kalorienreduzierten Nahrungsmitteln hinzugefügt werden, in denen kein Haushaltzucker zusätzlich enthalten sein darf. Dazu gehören etwa Eiscreme, Marmeladen, Konfitüren, Frühstückscerealien, Bonbons, Frucht- und Gemüsedrinks, Kaugummis, Gebäck, Kakao- und Schokoladenprodukte, Backwaren und Desserts.
Was ist es überhaupt?
Der Zuckeraustauschstoff Polyglycitolsirup gehört, wie etwa auch Sorbit (E 420) oder Mannit (E 421), zur Gruppe der Zuckeralkohole. Er wird chemisch durch die sogenannte Hydrierung, also den Zusatz von Wasserstoff, bei Stärkehydrolysaten produziert.
Der gut wasserlösliche Polyglycitolsirup ist weniger süß als andere Zuckeralkohole. Er erhöht in zuckerfreien, kalorienreduzierten Lebensmitteln die Masse und Stabilität.
Hinweis
Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.
Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.
Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.
DR. WATSON hilft dabei.
DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.
Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.