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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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E440 | Pektin


Die Risiken
Pektin kann in sehr seltenen Einzelfällen die Ursache allergischer Reaktionen sein. Eine amerikanische Studie beschreibt den Fall eines 3,5-jährigen Jungen, der an Atemnot litt, nachdem er ein Fruchtgummi gegessen hatte, in dem Pektin enthalten war. Pektin wurde eindeutig als Auslöser der allergischen Reaktion identifiziert.

Trifft es mich?
Häufig werden die Pektine in Konfitüren, Marmeladen, Fruchtsäften und Geleefrüchten eingesetzt. Man findet sie aber auch in Milchprodukten, glutenfreien Backwaren und -mischungen sowie in kalorienreduzierten Produkten. Für Fleisch- und Fischwaren in Gelee werden sie ebenfalls verwendet. Pektine sind in jeder Landpflanze enthalten und somit Bestandteil der alltäglichen Ernährung. E440 ist für alle Lebensmittel und in beliebiger Menge zugelassen.

Was ist es überhaupt?
Pektine sind unverdauliche, pflanzliche Stoffe, die aus Zuckerverbindungen und Säuren bestehen. Der Pflanzenzelle dienen sie als stabilisierende Gerüstsubstanz. Mit Hilfe von Säure werden sie aus Pressrückständen der Apfelsaftherstellung, aus Orangenschalen oder aus Zuckerrüben gewonnen. So genanntes »amidiertes«, also mit Stickstoff kombiniertes Pektin gewinnt man durch eine anschließende Behandlung mit Ammoniak. In den meisten Produkten werden die Pektine wegen ihrer Fähigkeit, Wasser zu binden, als Geliermittel eingesetzt. Fruchtsäfte werden durch sie stabilisiert und in Milchprodukten wird das Ausflocken von Eiweiß verhindert. Als Komplexbildner binden sie Metallionen und können deshalb als Medikament bei Metallvergiftungen die Fremdstoffe aus dem Körper ziehen.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.