
E951 | Aspartam
Die Risiken
Trifft es mich?
Aspartam gehört zu den weltweit am meisten verbreiteten Süßstoffen und ist in über 5000 Produkten enthalten.
Das Einsatzgebiet für Süßstoffe ist sehr genau definiert. Bei vielen kalorienreduzierten oder ohne Zuckerzusatz hergestellten Lebensmitteln sind jeweils maximale Einsatzmengen vorgegeben, die zwischen 25 und 6000 Milligramm pro Kilogramm liegen.
Aspartam wird vor allem in Light-Produkten und Diätlebensmitteln, oft zusammen mit Acesulfam-K (E 950), eingesetzt. Das sind in der Regel süße Sachen wie Limonaden, Milchgetränke, Spirituosen, alkoholhaltige Mixgetränke, Pudding, Joghurt, Quark, Fruchtdesserts, Süßigkeiten sowie Eiscreme, auch süße oder süßsaure Konserven, Marmelade oder andere süße Brotaufstriche.
Herzhaftes, wie Biermischgetränke, Suppen, Snacks oder Feinkostsalate finden manchmal durch Aspartam eine süße Abrundung.
Es wird auch als Streusüße oder in Tablettenform verkauft.
Was ist es überhaupt?
Aspartam ist ein Designerstoff, den es in der Natur nicht gibt. Erfunden wurde die gewinnträchtige Kombination zweier unnatürlich verbundener Aminosäuren, Asparaginsäure und Phenylalanin, mit Methanol 1965 durch puren Zufall.
Der amerikanische Chemiker James M. Schlatter, angestellt bei der Firma G. D. Searle (die 1985 vom Konzern Monsanto aufgekauft wurde) im US-Bundesstaat Illinois entdeckte Aspartam und seine enorme Süßkraft beim Versuch, ein Medikament gegen Magengeschwüre herzustellen. Er hatte sich bei der Arbeit nebenher einen Finger abgeleckt und festgestellt: Da war eine völlig neue Süße entstanden. Das Patent, das sein Arbeitgeber darauf anmeldete, löste eine lange Erfolgsgeschichte aus.
E 951 ist 200-mal süßer als Zucker und liefert dem Körper bei gleicher Süße nahezu keine Kalorien. Diabetiker können ihn essen, ohne ihren Blutzucker zu erhöhen. Karies fördert er nicht. Ebenso wie Eiweiß wird E 951 durch Hitze in seine einzelnen Komponenten zerlegt, so dass er nach dem Backen oder Kochen nicht mehr süß schmeckt.
Die Rohstoffe für den künstlichen Süßstoff können zum Teil auch von gentechnisch veränderten Bakterien produziert werden, ohne dass es auf dem Etikett vermerkt ist.
Hinweis
Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.
Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.
Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.
DR. WATSON hilft dabei.
DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.
Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.