
E219 | Natriummethyl-p-hydroxybenzoat
Die Risiken
Benzoesäurehaltige PHB-Ester können in sehr seltenen Fällen allergische Reaktionen auslösen, in Form von Asthmaanfällen oder allergischem Schnupfen. Mit diesen Stoffen konservierte Lebensmittel sind für Katzen extrem giftig. Lebensmittelreste mit diesem Zusatzstoff dürfen daher nicht an sie verfüttert werden.
PHB-Ester stehen seit einiger Zeit im Verdacht, sogenannte endokrin aktive Substanzen zu sein. Sie entfalten im Körper eine hormonähnliche, östrogene Wirkung. Forscher haben sie auch in vergleichsweise hohen Konzentrationen in Brusttumoren nachgewiesen. Als wahrscheinlichste Ursache dafür gilt jedoch die Aufnahme über kosmetische Produkte. Ob sie ursächlich an der Entstehung der Tumoren beteiligt sind ist noch unklar..
Trifft es mich?
PHB-Ester unterdrücken Bakterien und Pilze in Geleeüberzügen von Fleischerzeugnissen. Auch Fleisch- und Fischpasten, Garnelenprodukte, Marinaden und Würzsoßen werden länger frisch gehalten. Sie werden auch in manchen Knabber- und Süßwaren angewandt.
Was ist es überhaupt?
Künstliche Verbindungen von Benzoesäure mit Phenol und einem weiteren Alkohol werden als PHB-Ester oder auch Parabene bezeichnet. Sie sind zur Konservierung auf unterschiedliche Pilze und Bakterien spezialisiert und unterscheiden sich auch in ihrer Fett- und Wasserlöslichkeit voneinander. Mit ihnen können auch nichtsaure Lebensmittel konserviert werden, anders als die Benzoate hindern sie Bakterien ebenso wie Pilze am Wachstum. Nachteilig ist jedoch ein metallischer Eigengeschmack, ebenso ein pelziges Mundgefühl, das sie verursachen, wie nach milder Betäubung beim Zahnarzt. Sie kommen auch außerhalb des Lebensmittelbereichs als Konservierungmittel zum Einsatz, etwa in pharmazeutischen und kosmetischen Cremes sowie in Lasuren und anderen Farbprodukten, etwa zum Beizen von Holz.
Hinweis
Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.
Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.
Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.
DR. WATSON hilft dabei.
DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.
Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.